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(Text des oberen Zeitungartikels)


GARBSEN

Familienunternehmen auf Tour

Achterbahnwagen kreischen in den Schienen. Scooter und Bierstuben bedröhnen die Besucher mit Musik, Monster erschrecken zum 120. Mal Wanderer in der Geisterbahn - Frühlingsfest auf dem Schützenpiatz. Dabei muss es gar nicht so laut hergehen. In einem kleinen bunten Zirkuswagen sind die wohl kleinsten Stars dieses Rummels zu erleben. Ganz leise balancieren 300 weiße und schwarze Mäuse über Hanfseile, erklettern elegant die Spitze ihres Holzturmes, fallen auch mal ganz unelegant in die weichen Holzspäne.

Das Treiben unter rot-gelber, weil beruhigender Beleuchtung steht dem in der Budenstadt in nichts nach. Nur gemütlicher ist es, ruhiger und viel interessanter. Der Mäusezirkus ist eines von sieben Unternehmen. die bundesweit über die Jahrmärkte ziehen. Familie Bruck aus Garbsen bezieht aus diesem alten Schaustellergewerbe ihren Lebensunterhalt. Seit dem 20. März ist sie wieder auf Tour:

Dom in Hamburg. Schützenfeste, Putzchenmarkt in Bonn - auf allen großen Wiesen hat die 20-Quadratmeter-Wohnung schon gestanden Aufbauen, öffnen, abbauen, reisen. "Wenn's gut läuft, kommen wir erst im Herbst wieder nach Hause", erzählt die 30-jährige Sabine Bruck-Plexnies. Zusammen mit ihrem Mann Christoph führt sie den keinen Betrieb. Seit drei Wochen ist der Nachwuchs mit an Bord. Emely, die sechste Generation
des Famffienbetriebes wird bis zu ihrer Einschulung bei Eltern und Mäusen bleiben - so wie schon ihre Mutter Sabine aufgewachsen ist: Im Mäusecircus. Nach der Schulzeit im Internat hat sie Bäckerin und Konditorin gelernt und danach
von den Eltern die Regie über Wagen und Mäuse übernommen.

Die findigen Mäuse sind natürlich noch nicht so alt. Die intelligenten Nager stammen von einem Paderborner Züchter und sind eigentlich für Forschungslabors bestimmt. Den glücklicheren ist ein kurzes Leben im Zirkus vergönnt. Ganz gleich ob im Labor oder in der kleinen Manege: Keine Maus lebt viel länger als ein Jahr- "Danach erkranken die Tiere an Krebs. sie sind total überzüchtet", sagt Sabine Bruck-Plexnies. Jedes Jahr nach Saison- ende bringen Brucks ihre lieb gewordenen Tiere zu einer Greifvogelwarte. In jedem Frühling entdeckt eine neue. sechs Wochen alte Mannschaft ihre Manege - übrigens alles Weibchen; Männchen bringen viel zuviel Unruhe in die Terrarien

Das Wort Mäusezirkus hat schon manchen Tierschützer in die Irre geführt: In der Annahme. Brucks dressierten ihre Mäuseschar. hielten sie unter unwürdigen und hygienisch bedenklichen Bedingungen, haben mancherorts falsch informierte Tierfreunde massiven Protest angemeldet. "Man- che waren gar nicht im Wagen und sind trotzdem mit der Polizei angerückt", erzählt Christoph Plexnies. Dabei ist die Familie bei fast jedem Ordnungs- und Gewerbeamt der Rummelstädte bestens bekannt und noch hatte keiner etwas zu beanstanden.

Wer an der bunt bemalten Kasse seine 2,50 (Kinder) oder drei Mark (Erwachsene) bezahlt hat und die geheimnisvolle Miniaturwelt betritt wird staunen - und er bleibt dabei nicht unbeobachtet. Eine kleine Kamera überträgt Bilder aus dem Innenraum in die Kassenkabine. Lausbuben haben schon versucht, die Mäuse zu streicheln. In ungestörten Augenblicken nutzten Liebespaare das Versteck für verschmuste Augenblicke und gelegentlich fragen Kinder der Computergeneration ihre verblüfften Väter: "Sie die alle echt?" Solche Momente sind der jungen Familie Bruck-Plexnies Beweis genug, dass ihr Mäusezirkus doch noch eine Attraktion ist, wenn auch eine sehr leise. lz



Wies'n Splitter (tz)
<<< Ausschnitt

Viele Mäuse sind nicht zu machen mit dem Mäusezirkus auf dem Oktoberfest. Weil die Bude mit den 300 weißen Negern heuer einen schlechten Platz erwischte, bleiben die Besucher aus. Aber weil die Tiereben wirlich sehr süß sind und sehr lustige Sachen können, hebt die tz (ausnahmsweise) einen Schauseeller besonders hervor.

Diese Mäuse sind Ihre Mäuse wert!


Über 300 kleine Mäuse freuen sich auf Ihren Besuch... | Bruckplexnies@t-online.de

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